In Enger-Westerenger entstehen zwei neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Genossenschaftswohnungen. Die B&S schafft damit zusätzlichen Wohnraum in einem lebendigen Wohnquartier – mit bezahlbaren Mieten und gut durchdachten Grundrissen.
Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem aktuellen Projekt der B&S:
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Allgemeine Informationen
18 neue Genossenschaftswohnungen:
Vielfältiges Wohnangebot für Familien, Paare und Einzelhaushalte
Zwei baugleiche Häuser verfügen jeweils über neun Wohnungen:
Öffentlich gefördert – Wohnberechtigungsschein erforderlich:
- Sechs 2-Zimmer-Wohnungen (ca. 50–62 m²)
- Eine 5-Zimmer-Wohnung (ca. 114 m²)
Frei finanziert – kein Wohnberechtigungsschein erforderlich:
- Zwei 3-Zimmer-Wohnungen im Staffelgeschoss mit Dachterrasse (ca. 80 m²)
Bezahlbares Wohnen
14 der insgesamt 18 Wohnungen werden durch die Wohnraumförderung unterstützt. Für förderberechtigte Haushalte (mit Wohnberechtigungsschein) liegen die Mieten überwiegend zwischen 6,65 und 7,70 Euro pro Quadratmeter. Die vier frei finanzierten Wohnungen im Staffelgeschoss werden zu Mieten von unter 12 Euro pro Quadratmeter angeboten.
Quartier mit Anschluss
Die neue Bebauung ergänzt ein bereits bestehendes Wohnumfeld: In direkter Nähe befinden sich rund 40 weitere Wohnungen der B&S sowie die Kita Meisenpfad, die 2021 eröffnet wurde. Die Lage an der Adlerstraße bietet sowohl ruhiges Wohnen als auch eine gute Anbindung für den Alltag – ideal für Familien, Alleinerziehende und Einzelpersonen.
Zeitgemäßer Bau – kurze Bauzeit
Die Gebäude entstehen in moderner, ressourcenschonender Holzrahmenbauweise (Effizienzhaus-Standard 40 EE gemäß GEG 2023). Vorgefertigte Bauteile ermöglichen eine zügige Umsetzung: Innerhalb weniger Wochen werden die Häuser auf dem Grundstück errichtet. Diese effiziente Bauweise hilft, dringend benötigten Wohnraum schneller bereitzustellen.
Perspektive für das Quartier
Mit dem Projekt wächst das Wohnquartier rund um die Adlerstraße weiter. Die Kombination aus gefördertem und frei finanziertem Wohnraum trägt zu einem vielfältigen, sozialen Umfeld bei. Das Angebot richtet sich an Menschen aus dem Kreis Herford, die eine passende und bezahlbare Wohnung suchen – ob allein, zu zweit oder mit Familie.
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Pressemitteilung zum Projektstart
Projektstart in Enger-Westerenger:
Bau- und Siedlungsgenossenschaft beginnt Bau von 18 Wohnungen – Landrat Jürgen Müller übergibt Förderbescheid
Enger, 11. Juli 2025. Mit einem offiziellen Termin auf dem Baugrundstück an der Adlerstraße in Enger-Westerenger beginnt heute der Bau von 18 neuen Wohnungen durch die Bau- und Siedlungsgenossenschaft für den Kreis Herford eG (B&S). Der Baustart markiert einen weiteren Meilenstein beim Ausbau des bezahlbaren Wohnraums im Kreis Herford – gemeinsam unterstützt durch Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft.
Für die Bau- und Siedlungsgenossenschaft nehmen der Vorstandsvorsitzende Dirk Hensiek sowie Vorstandsmitglied Volker Berger sowie Architekt Florian Ohmes teil. (Hinweis: Das Vorstandsmitglied Cornelia Schöder ist terminlich verhindert.)
Landrat Jürgen Müller überreicht im Rahmen der Veranstaltung einen Förderbescheid in Höhe von 201.600 Euro aus dem kreiseigenen Wohnraumförderprogramm. „Die Förderung von neuem bezahlbarem Wohnraum ist unser gemeinsames Anliegen zusammen mit allen kreisangehörigen Kommunen und wird gerade durch diese Geschlossenheit aller Städte und Gemeinden im Kreis Herford, die heute durch Bürgermeister Thomas Meyer (Stadt Enger), Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger (Stadt Bünde) und Bürgermeister Rüdiger Meier (Gemeinde Kirchlengern) vertreten sind, möglich.“
Thomas Meyer freut sich, dass nun in in Westerenger an der Adlerstraße neuer Wohnraum geschaffen wird und dankt der Bau- und Siedlungsgenossenschaft für deren Engagement. Seitens der bauausführenden Firma Fr. Grübbel Generalunternehmer GmbH – die den Auftrag zur schlüsselfertigen Realisierung erhalten hat – sind u.a. die Geschäftsführer Eckhard Grübbel und Christian Borchert anwesend. Die Gesamtinvestitionskosten einschließlich Planungs- und Nebenkosten belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro.
14 der 18 Wohnungen werden öffentlich gefördert und zu Mieten zwischen 6,65 Eur und 7,70 Eur/m² angeboten. Vier weitere Wohnungen im Staffelgeschoss werden frei finanziert. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über das Programm der NRW-Wohnraumförderung sowie mit ergänzenden Mitteln der KfW (KfW-40-Effizienzhaus), über die Sparkasse Herford und durch Eigenmittel der Genossenschaft, zu denen auch der Zuschuss des Kreis Herford mit dem beachtlichen Förderzuschuss beiträgt.
Die Gebäude entstehen auf einem Grundstück im Eigentum der Genossenschaft – in direkter Nachbarschaft zu bereits bestehenden Mehrfamilienhäusern und der durch die Genossenschaft errichteten Kindertagesstätte am Meisenpfad. Mit dem jetzt begonnen Projekt wird ein lebendiges und gewachsenes Wohnquartier in Enger sinnvoll ergänzt und weiterentwickelt.
Der Entwurf wurde durch Architekt Florian Ohmes (B&S) in Kooperation mit der Firma Grübbel entwickelt und hat bereits in einem öffentlichen Wettbewerb in Hameln überzeugt. Bewusst wurde dieser Bautyp so konzipiert, dass er sich in unterschiedliche städtebauliche Situation einfügt, länderübergreifend Förderbedingungen erfüllt und zügig wiederholend entwickelt und realisiert werden kann. Die Bauweise in nachhaltiger Holzrahmenkonstruktion mit hohem Vorfertigungsgrad sorgt für eine schnelle Umsetzung, eine Reduktion der Bauemissionen sowie eine dauerhafte Bindung von CO₂.
Seit Ende 2023 verfolgt die Bau- und Siedlungsgenossenschaft das Ziel, innerhalb von fünf Jahren insgesamt 100 neue Wohnungen für bezahlbares Wohnen im Kreis Herford bereitzustellen. Mit dem heutigen Baustart an der Adlerstraße wird nach dem Baubeginn für 19 Wohnungen an der Goethestraße in Hiddenhausen im November 2024 nun das zweite größere Neubauvorhaben umgesetzt. Darüber hinaus hat die Genossenschaft bereits verschiedene zuletzt ungenutzte Räumlichkeiten zu Wohnraum umgewandelt, sodass inzwischen mehr als 40 Wohnungen konkret in der Umsetzung sind. Für beide Projekte – sowohl an der Adlerstraße in Enger als auch an der Goethestraße in Hiddenhausen – werden bereits nach den Sommerferien 2025 die Richtfeste nahezu parallel stattfinden. Daraus wird deutlich, dass der serielle Bau gegenüber der konventionellen Bauweise auch zeitliche Vorteile in der Bauphase haben kann. Die Fertigstellung der Wohnungen ist für das 2. Quartal 2026 vorgesehen. Mit dem Beginn der Vermietung soll zum Jahresbeginn 2026 gestartet werden. Der Einzug der ersten Mieterinnen und Mieter wird zur Jahresmitte 2026 möglich.
„Trotz schwieriger Rahmenbedingungen – etwa durch gestiegene Baukosten, hohe technische Anforderungen und ein anspruchsvolles Zinsumfeld – gelingt es, neuen Wohnraum zu schaffen“, so Dirk Hensiek. „Möglich ist dies nur dank einer breiten politischen Unterstützung und einer Vielzahl an Fördermitteln auf kommunaler, Landes[1]und Bundesebene. Besonders hervorzuheben sind die lokalen Förderinstrumente des Kreises Herford, die in NRW eine besondere Stellung einnehmen und zeigen, wie hier vor Ort kommunale Verantwortung für die Wohnraumversorgung konkret wahrgenommen wird.“
Ansprechperson für Rückfragen:
Bau- und Siedlungsgenossenschaft für den Kreis Herford eG
Dirk Hensiek, Vorstandsvorsitzender
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